Englische Personalpronomen richtig verwenden

Tabelle zeigt englische Personalpronomen: Subjekt-, Possessiv- und Possessivpronomen. Lerne die Formen von "I", "You", "He", "She", "It", "We", "They".

Geschrieben von

Dietrich Röder

Veröffentlicht am

5. Okt. 2026

Inhaltsverzeichnis

Ob im Satz I, me, he oder them steht, entscheidet die Funktion des Fürworts. Ich zeige dir die persönlichen Fürwörter im Englischen übersichtlich, erkläre den Unterschied zwischen Subjekt- und Objektform und gehe auf typische Fehler bei you, it, they und dem Verb in der dritten Person ein.

Die wichtigsten Formen auf einen Blick

  • Subjektformen stehen als Handelnde vor dem Verb.
  • Objektformen folgen meist dem Verb oder einer Präposition.
  • You bedeutet je nach Situation du, Sie, ihr oder euch.
  • They kann für mehrere Personen oder geschlechtsneutral für eine einzelne Person stehen.
  • I wird im Englischen immer großgeschrieben.

Welche Personalpronomen gibt es im Englischen

Personalpronomen ersetzen Namen, Personen, Tiere oder Dinge, damit sich Wörter nicht ständig wiederholen. Aus Lisa is tired. Lisa goes home. wird zum Beispiel Lisa is tired. She goes home. Genau diese Stellvertreterfunktion macht die kleinen Wörter so wichtig.

Die englischen Formen richten sich nach Person, Zahl und Satzfunktion. Anders als im Deutschen gibt es bei der Anrede keine getrennten Formen für „du“ und „Sie“. Auch die Endung eines Verbs kann sich verändern, wenn ein Pronomen der dritten Person Singular davorsteht.

Person Subjektform Objektform Deutsche Bedeutung
1. Person Singular I me ich, mich, mir
2. Person Singular und Plural you you du, dich, dir, ihr, euch, Sie
3. Person Singular he him er, ihn, ihm
3. Person Singular she her sie, sie, ihr
3. Person Singular it it es, es, ihm, ihr
1. Person Plural we us wir, uns
3. Person Plural they them sie, ihnen, sie

Subjekt oder Objekt entscheidet über die Form

Die Subjektform bezeichnet die Person oder Sache, die etwas tut. Sie steht normalerweise vor dem Verb. Die Objektform bezeichnet dagegen, wen oder was eine Handlung betrifft, oder wem etwas gegeben wird.

  • She helps me. - Sie hilft mir.
  • We know him. - Wir kennen ihn.
  • They call us. - Sie rufen uns an.
  • This letter is for her. - Dieser Brief ist für sie.

Nach Präpositionen wie for, with, to oder from steht fast immer die Objektform. Deshalb heißt es with me, nicht with I, und for them, nicht for they.

Die häufigsten Verwechslungen

Besonders oft werden I und me verwechselt. Ich empfehle, den Satz zunächst ohne die andere Person zu prüfen. Bei „Tom and me are ready“ bleibt „me are ready“ übrig. Richtig ist also Tom and I are ready.

Bei „The teacher gave Tom and me homework“ funktioniert dagegen The teacher gave me homework. Hier ist me richtig, weil die Person etwas erhält und somit Objekt des Satzes ist.

You, it und they haben besondere Aufgaben

You bleibt immer gleich

You kann im Englischen du, Sie, ihr oder euch bedeuten. Welche deutsche Übersetzung passt, ergibt sich aus der Situation und dem Zusammenhang. Die Form verändert sich weder im Singular noch im Plural.

  • You are my friend. - Du bist mein Freund.
  • You are all invited. - Ihr seid alle eingeladen.
  • I can help you. - Ich kann dir oder euch helfen.

Wenn man ausdrücklich zeigen möchte, dass mehrere Personen gemeint sind, hört man vor allem im gesprochenen Englisch auch you all oder regional y’all. Für Schulaufgaben reicht normalerweise das einfache you.

It steht nicht für Menschen

It verwendet man für Dinge, Sachverhalte, Wetter, Uhrzeiten und häufig auch für Tiere, wenn das Geschlecht keine Rolle spielt. Für eine unbekannte oder nicht näher bestimmte Person ist they heute die passende neutrale Form.

  • It is cold today. - Heute ist es kalt.
  • Where is the book? I can’t find it. - Wo ist das Buch? Ich kann es nicht finden.
  • Someone left their phone. - Jemand hat sein oder ihr Handy liegen lassen.

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They kann Singular und Plural sein

They und them stehen klassisch für mehrere Personen. Im modernen Englisch kann they aber auch eine einzelne Person bezeichnen, wenn das Geschlecht unbekannt ist oder keine Rolle spielt. Das Verb bleibt dabei in der Pluralform: They are, nicht they is.

Die Pronomen im Satz richtig verwenden

Im einfachen Aussagesatz folgt auf das Subjekt meistens das Verb. Das Grundmuster lautet Subjekt plus Verb plus Objekt. Diese Reihenfolge ist im Englischen deutlich fester als im Deutschen.

Funktion Beispiel Erklärung
Subjekt He reads a book. He führt die Handlung aus.
Direktes Objekt He reads it. It ersetzt das gelesene Buch.
Objekt nach Präposition She sits next to me. Nach next to steht die Objektform.
Indirektes Objekt They gave us a task. Us bezeichnet die Empfänger.

Ein kleiner, aber wichtiger Punkt ist die dritte Person Singular im Simple Present. Bei he, she und it bekommt das Vollverb meistens ein -s.

  • I work, but she works.
  • They play football, but he plays tennis.
  • We like the film, and it starts at eight.

Nach does fällt die Endung am Vollverb wieder weg. Es heißt also Does she like music? und nicht Does she likes music? Genau solche Kombinationen prüfe ich beim Korrigieren zuerst, weil sie bei Lernenden besonders zuverlässig Fehler zeigen.

Typische Fehler bei englischen Personalpronomen

Viele Fehler entstehen nicht beim Auswendiglernen der Tabelle, sondern beim Übertragen deutscher Satzmuster. Die folgenden Beispiele zeigen, wo die Unterschiede besonders deutlich werden.

  • „I“ wird kleingeschrieben: Richtig ist immer I am ready, auch mitten im Satz.
  • „He“ und „she“ werden vertauscht: Das deutsche „sie“ kann im Englischen she oder they heißen, je nach Zahl und Bezug.
  • „It“ bezeichnet eine Person: Für Menschen verwendet man he, she oder they, nicht it.
  • „You“ wird doppelt übersetzt: Die Form bleibt gleich, auch wenn im Deutschen zwischen „du“ und „Sie“ unterschieden wird.
  • Objektform als Subjekt: Me and Anna are friends ist in Standardsprache nicht korrekt. Besser ist Anna and I are friends.
  • Das Verb passt nicht zum Pronomen: She go muss im Simple Present She goes heißen.

Auch die Wörter my, your, his und their werden häufig mit Personalpronomen verwechselt. Sie stehen meist vor einem Nomen und zeigen Besitz an, etwa in my book. Ein echtes Possessivpronomen steht dagegen allein, zum Beispiel This book is mine.

So lernst du die Formen dauerhaft

Die Tabelle allein reicht meiner Erfahrung nach selten aus. Sinnvoller ist es, jede Form sofort in einem kurzen Satz zu verwenden und dabei zwischen Handelndem und Betroffenem zu unterscheiden.

  1. Markiere das Subjekt und frage „Wer handelt?“
  2. Markiere das Objekt und frage „Wen oder was betrifft die Handlung?“
  3. Prüfe Präpositionen wie with, for und to.
  4. Kontrolliere das Verb, wenn he, she oder it vor ihm steht.

Ein kurzes Training kann so aussehen: Emma sees Paul. Ersetze zuerst Emma durch she, dann Paul durch him. Daraus entstehen She sees him. Diese Umwandlung ist effektiver als eine lange Liste, weil sie die Funktion des Pronomens direkt mitübt.

Für jüngere Lernende funktionieren Farbcodes gut. Ich würde Subjektformen blau und Objektformen grün markieren. Nach wenigen Übungen wird sichtbar, dass you zwar gleich aussieht, aber je nach Position unterschiedliche Aufgaben im Satz übernehmen kann.

Mit diesem einfachen Prüfmuster sitzt die Grammatik

Merke dir zunächst die beiden Reihen I, you, he, she, it, we, they und me, you, him, her, it, us, them. Die erste Reihe handelt, die zweite Reihe empfängt eine Handlung oder folgt einer Präposition.

Wenn du bei einem Satz unsicher bist, frage zuerst nach der Funktion und erst danach nach der Übersetzung. Wer „Wer tut etwas?“ und „Wen oder was betrifft es?“ zuverlässig beantwortet, macht bei englischen Personalpronomen deutlich weniger Fehler.

Häufig gestellte Fragen

Die Subjektform steht meist vor dem Verb und bezeichnet die handelnde Person, zum Beispiel in She helps me. Die Objektform folgt häufig dem Verb oder einer Präposition, etwa in They call us und with me. Deshalb heißt es Tom and I are ready, aber The teacher gave Tom and me homework.

You steht sowohl im Singular als auch im Plural und kann je nach Situation du, Sie, ihr, dich, dir oder euch bedeuten. Die Form bleibt immer gleich. Wenn mehrere Personen ausdrücklich gemeint sind, kommen auch you all oder regional y’all vor.

It steht für Dinge, Sachverhalte, Wetter, Uhrzeiten und häufig für Tiere, wenn das Geschlecht keine Rolle spielt. Für eine unbekannte oder nicht näher bestimmte Person verwendet man heute meist das geschlechtsneutrale they. Bei einer einzelnen Person heißt es weiterhin they are, nicht they is.

Im Simple Present erhält das Vollverb nach he, she und it meistens ein -s, zum Beispiel in She works. Nach does fällt diese Endung wieder weg. Richtig ist daher Does she like music? und nicht Does she likes music?.

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Dietrich Röder

Dietrich Röder

Mein Name ist Dietrich Röder und ich bringe neun Jahre Erfahrung im Bereich Bildung mit. Schon früh habe ich eine Leidenschaft für das Lehren und Lernen entwickelt, was mich dazu motiviert hat, komplexe Themen verständlich zu erklären. Besonders interessiere ich mich für die Herausforderungen, vor denen Schüler und Lehrer stehen, und ich finde es spannend, Lösungen zu erarbeiten, die den Unterricht bereichern. In meinen Beiträgen auf matheblatt.de konzentriere ich mich darauf, aktuelle Trends und bewährte Methoden im Bildungsbereich zu beleuchten. Dabei lege ich großen Wert darauf, Informationen sorgfältig zu prüfen und zu vergleichen, um sicherzustellen, dass sie sowohl nützlich als auch präzise sind. Mein Ziel ist es, Wissen klar und zugänglich zu organisieren, damit Leser die Themen leicht nachvollziehen können. Ich bin überzeugt, dass Bildung der Schlüssel zu einer erfolgreichen Zukunft ist, und ich freue mich, meine Erkenntnisse mit Ihnen zu teilen.

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